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Ernährung • 07. Mai 2026 • 2 Min. Lesezeit

Ernährungsplan für Nierensteinpatienten: Praktische Tipps

Ein gezielter Ernährungsplan kann das Risiko neuer Nierensteine deutlich senken. Praktische Tipps für den Alltag – abgestimmt auf die häufigsten Steinarten.

Ein auf die persönliche Steinart abgestimmter Ernährungsplan ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Nierensteinen. Die gute Nachricht: Es geht nicht um radikalen Verzicht, sondern um ausgewogene Anpassungen im Alltag.

Grundregeln für alle Steinarten

  • Mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit täglich trinken (Wasser, ungesüßter Tee)
  • Auf normales Körpergewicht achten
  • Kochsalz auf unter 6 g täglich reduzieren
  • Tierisches Protein in Maßen (max. 0,8–1 g/kg Körpergewicht/Tag)
  • Viel Obst und Gemüse – erhöht den Citratgehalt im Urin

Für Calciumoxalatsteinträger

  • Oxalatreiche Lebensmittel reduzieren (Spinat, Rhabarber, Nüsse)
  • Calcium normal essen (ca. 1.000 mg/Tag aus Nahrung)
  • Calcium möglichst zu den Mahlzeiten aufnehmen
  • Zitronensaft ins Wasser – erhöht Citrat im Urin

Für Harnsäuresteinpatienten

  • Purinreiche Lebensmittel stark reduzieren
  • Mehr pflanzliche Proteine (Tofu, Hülsenfrüchte in Maßen)
  • Täglich Zitronensaft oder Kaliumcitrat zur Harnalkalisierung
  • Kein oder wenig Alkohol

Beispiel-Tagesplan

Frühstück: Haferflocken mit Joghurt und Beeren, 1 Glas Wasser mit Zitronensaft

Mittagessen: Gemüsecurry mit Reis und einem Glas Calciumwasser

Nachmittag: 2 Gläser Wasser, Apfel oder Birne

Abendessen: Geflügel oder Fisch (in Maßen), Gemüse (nicht Spinat), Kartoffeln, 1 Glas Wasser

Vor dem Schlafen: 1 Glas Wasser

Beratung beim Ernährungsspezialisten

Für eine individuelle Ernährungsberatung empfiehlt sich ein Termin bei einem Ernährungsmediziner oder einer Ernährungsberaterin, idealerweise in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Urologen.

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Medizinischer Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

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