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Ernährung • 07. Mai 2026 • 1 Min. Lesezeit

Purinreiche Lebensmittel und Harnsäuresteine vermeiden

Bei Harnsäuresteinen und Gicht spielen purinreiche Lebensmittel eine zentrale Rolle. Erfahren Sie, welche Speisen Sie meiden sollten und was Ihren Urin-pH verbessert.

Wer zu Harnsäuresteinen neigt, muss seine Ernährung gezielt anpassen. Purine – organische Verbindungen in bestimmten Lebensmitteln – werden im Körper zu Harnsäure abgebaut. Je mehr Purin aufgenommen wird, desto mehr Harnsäure entsteht.

Lebensmittel mit sehr hohem Puringehalt (meiden)

  • Innereien: Leber, Niere, Herz, Gehirn (über 300 mg Purin/100 g)
  • Sardellen, Sprotten, Makrele, Hering
  • Trockenhefe
  • Wildfleisch

Mäßig purinreich (einschränken)

  • Rotes Fleisch: Rind, Schwein, Lamm
  • Geflügel (Huhn, Pute)
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Bohnen, Erbsen
  • Meeresfrüchte: Garnelen, Muscheln
  • Bier (enthält Guanosin, das direkt Harnsäure erhöht)

Gut geeignete Lebensmittel

  • Milchprodukte (sehr purinarm)
  • Eier (kaum Purin)
  • Gemüse und Obst
  • Weißbrot, Reis, Nudeln
  • Kaffee (senkt nachweislich das Harnsäurerisiko)

Harn alkalisieren durch Ernährung

Pflanzliche Kost (Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte) macht den Urin basischer und hemmt so die Harnsäurekristallisation. Zitronensaft und Kaliumcitrat-Drinks (Apotheke) können gezielt den Urin-pH erhöhen. Das Ziel: Urin-pH dauerhaft zwischen 6,2 und 6,8 halten.

Regelmäßige pH-Kontrolle mit Teststreifen aus der Apotheke ist empfehlenswert.

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Medizinischer Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

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